Krimpelsee

Ein Rundgang am Krimpelsee ca. 2 km

Der Krimpelsee in Habenhausen hat einen Durchmesser von rund 500 Metern. Vom See verzweigen vier Fleete: Das Krimpelfleet am Autobahnzubringer im Westen, das Wadeackerfleet, welches zum Wadeackersee nach Bremen-Kattenesch führt, das Dellfeldsfleet und das Habenhauser Landwehrfleet im Osten des Sees. Diese Fleete führen über den Krimpelsee Niederschlagswasser aus der Stadt in die Ochtum ab.

Der Krimpelsee funktioniert als Zwischenspeicher starker Regenfälle. 


Wasserdurchbruch 1981

Im Wesentlichen betraf der Weserdurchbruch 1981 den südlichen Bremer Ortsteil Habenhausen.

Durch Regen und Schneeschmelzen ausgelöste Hochflut-Scheitel der Weser und ihres Nebenflusses Aller vereinigten sich bei Verden. In Bremen traf das Hochwasser an einer neuralgischen Flussbiegung auf das nur eingeschränkt steuerbare Weserwehr mit dadurch deutlich reduziertem Abflussquerschnitt und suchte sich stattdessen ein neues Bett. Im Zuge dessen entstanden zwei Sommerdeichbrüche unmittelbar ober- und unterhalb des Wehres. Über 120 Kleingärten wurden zerstört und massive landschaftliche Schäden verursacht. Die Parzellen lagen zwar im vorgesehenen Überfüllungsgebiet und die Flut hielt sich auch in dessen Rahmen, doch kaum jemand hatte damit gerechnet, dass eine Überschwemmung derartigen Ausmaßes „von oben“ – also als Binnenhochwasser – zu erwarten wäre. Sämtliche Deichbaumaßnahmen waren bis dahin darauf ausgerichtet gewesen, die Kleingärtner vor Sturmfluten von See her zu bewahren.


Habenhausen